Comunio

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Viele Fußballmanager ähneln sich im Spielprinzip, bei dem der User eine Mannschaft zusammenstellen und seinem Verein über den Neubau eines Stadions sowie dem Verkauf von Merchandisingprodukten zu finanzieller Unabhängigkeit verhelfen kann. Doch sind sie sich häufig in einem weiteren Aspekt gleich: Viele dieser Fußballmanager kreieren eine eigene Welt mit unbekannten Spielernamen, einem eigens geschaffenen Ligasystem und Pokalen, die es gar nicht gibt.

Echte Namen und reale Daten

Comunio bildet hier eine willkommene Ausnahme. Das Spiel basiert nicht auf Phantasiewerten in einer unrealistischen Liga. Vielmehr orientiert sich Comunio an den Auftritten von Vereinen und Spielern in der Bundesliga, anderen europäischen Ligen sowie internationalen Wettbewerben. Maßgebend sind dabei stets die Benotungen der Spieler, die von Fachkundigen Sportjournalisten (sportal.de) objektiv für jedes Spiel vergeben werden. Beginnt der User seine Karriere bei Comunio, wird ihm zunächst ein Team aus 20 Spielern gestellt, das alle Mannschaftsteile umfasst. Daneben bekommt er ein Startguthaben von 20 Millionen Euro. Nun werden Transfers getätigt, die Mannschaft nach eigenem Wunsch umgebaut und eine erste Elf gebastelt, die sich mit den anderen Teams der Liga messen kann. Denn jeder User kann mit Freunden eine eigene Liga gründen und dort die Schweinsteigers, Robbens und Huntelaars nach Belieben transferieren.

Tore, Vorlagen und Platzverweise – das Punktesystem

Das Ziel besteht darin, an jedem Spieltag die elf Spieler aufzustellen, die Stunden später den regulären Spieltag mit ihren Teams absolvieren und dabei so gut wie möglich punkten. Für jede Leistung werden Noten verteilt, darüber hinaus bekommen Torschützen Extrapunkte. Rote Karten führen ähnlich wie schlechte Leistungen zu Abzügen. Am Ende des Spieltages werden die Punkte aller aufgestellten Spieler addiert und daraus der Spieltagessieger ermittelt. Die Spieltagswertungen werden wiederum über die Saison gezählt – der Sieger bekommt eine virtuelle Meisterschale.

Kostenlos und kostenpflichtig

Grundsätzlich lässt sich Comunio kostenlos spielen. Der Umfang umfasst alle zuvor genannten Funktionen. Mit einem Betrag von 12 Euro pro Saison kann die Mitgliedschaft aber auch zum “ProPlayer” verbessert werden. Hierbei darf der User ein Stadion bauen, Eintrittskarten verkaufen und die eingenommenen Gelder verwalten. Ebenso stehen ihm taktisch jetzt mehr Möglichkeiten für die Aufstellung seiner 11 Spieler zur Verfügung. Diese zusätzlichen Optionen mögen zwar ein nettes Feature sein, doch lässt sich auch gut ohne sie auskommen. Comunio macht nämlich ebenso in der kostenlosen Basisversion enormen Spaß. Gerade weil es sich an den realen Spielern orientiert und keine künstliche Welt erschafft.